Blog

Reinholds Weblog:

Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 10:45 Uhr
Drum prüfe, wer sich bindet

Der Job ist weg und man selber ist nicht mehr der Jüngste.

Und das in der heutigen Zeit, in der nur der Junge und Erfolgreiche Mensch noch etwas zählt.

Plötzlich ist man älter (ALT) und nicht mehr so erfolgreich.

Ein sehr schwieriges Thema. Jahrelang hat man erfolgreich versucht, diese Sicht auszublenden. Dies kam im eigenen richtigen Leben nicht vor. Zumindest konnte man sich dies nicht vorstellen. Und dann ist es doch soweit. Die erfolgreiche Firma in der man sich so sicher fühlte, weil unersetzlich, will es doch mal ohne mich ausprobieren!

Was nun?

Sich in die lange Schlange der Bewerber anstellen? Sich arbeitslos melden?

Nein, das alles kam nicht in Frage. Ich wollte mich selbstständig machen.

Aber womit? Ich konnte doch nichts so richtig! Ich war doch nur Controller. Konnte zwar überall mitreden aber selber machen?

Also wenn nicht allein, dann wenigstens mit Partnern.
Nach langer Suche bin ich dann auf einen Bürodienstleister gestoßen, der einen recht vernünftigen Eindruck machte. Man konnte sich gut unterhalten und hat schnell ein paar gemeinsame Ziele vor Augen gehabt. Die Chemie stimmte und so teuer war es ja auch nicht. Also wurde recht schnell ein Vertrag unterschrieben, ohne sich wirklich Gedanken zu machen. Die paar hundert Euro pro Monat sind ja auch nicht so teuer. Dachte ich mir.

Es lief wie es laufen sollte.

Ich bekam keine Unterstützung von der Zentrale. Natürlich hätte ich mit Werbeflyer dazukaufen können, die hätte aber zusätzlich gekostet. Und das was siew aussagten hätte ich auch selber schreiben können. Ich arbeitet für mich alleine ohne weitere Unterstützung und war mehr oder weniger Erfolgreich mit einigen anderen Dingen, die ich allein anstieß und verfolgte.

Tja bis dann der Brief von den Anwälten kam.

Man wollte ein paar tausend Euro aus dem Partnervertrag. Ein Vertrag, der mir nichts brachte außer dienstreisen und nun auch noch ein bisschen Ärger.

Ich beschließe in diesem Augenblick, das ich wohl für dieses Unternehmen der teuerste Partner geworden bin. Ich möchte mein Know How im Franchise und Partnerverträgen ausbauen und zukünftige Partner und Franchise Nehmer vor den Machenschaften und dem Betrug der Abzocke warnen.
Bevor man einen Vertrag unterschreibt muss man sich ganz klar vor Augen führen, was man will und was der Vertrag für einen selber bringen soll.

Einen Vertrag sollte man nicht aus einer Notsituation heraus unterschreiben. Und man muss sich einfach mal aufschreiben, was der Partnervertrag, der Franchise Vertrag für Vorteile für einen selbst hat.

Kann man die angebotene Leistung nicht auch selber?
Oft werden in den Brochüren der Franchisegeber die tollen Rezepte angeboten, Businesspläne, Mchbarkeiststudien, geprüfte Konzepte und ein fertiges Marketing.


Aber leider stellt sich immer wieder heraus: Das, was da angeboten wird, ist außer dem Logo in vielen Fällen nichts wert.
Eine regelmäßige Unterstützung gibt es nicht oder nur gegen Aufpreis. Geld verdienen immer nur die Anderen.

Ich werde ab sofort mein Know How als Controller, Leiter Rechnungswesen und Controlling, Selbstständiger Berater denen zur Verfügung stellen, die es nötig brauchen. Eine unabhängige Beratung vor Vertragsabschluss ist preiswerter, als ein jahrelanger Vertrag, der nur hohe Kosten bringt.

Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 17:47 Uhr
Bitte vorher lesen,und nicht vom Hype überrennen lasse

Der Wahn nach dem neuen iPhone 4S nimmt kuriose Auswüchse an. 655 Euro zahlte ein eBay-Kunde für eine leere Originalverpackung des begehrten Smartphones. Dabei wies der Verkäufer in seiner Produktbeschreibung deutlich darauf hin, dass er in der Auktion lediglich die Verpackung versteigert. Offensichtlich hat der Käufer diesen Hinweis schlichtweg überlesen.

Donnerstag, 13. Oktober 2011 - 21:47 Uhr
Nachnahme ist nicht unbedingt sicher !!



Statt des im Internet georderten Notebooks hat ein junger Mann aus Suhl in Thüringen einen Ziegelstein erhalten. Der 25-Jährige habe über ein Online-Auktionshaus ein Notebook im Wert von 400 Euro bestellt, teilte die Polizei mit. Als die Ware per Nachnahme geliefert wurde, beglich der junge Mann die Gebühren für die Sendung. Jedoch fand er beim Öffnen des Pakets darin nicht wie erhofft den Rechner, sondern den Ziegelstein.

Trotz Kontaktaufnahme mit dem 19-jährigen Anbieter hat der 25-Jährige bislang kein Geld zurückerhalten. Gegen den Verkäufer wurde Anzeige wegen Betrugs erstattet.

Mittwoch, 15. Juni 2011 - 18:21 Uhr
Vorsicht vor dem Gutscheinkauf

Der Kouponkauf im Internet blüht. Es ist modern geworden, den guten alten Rabatt Gutschein nun im Internet zu erwerben und somit sein schnäppchen zu machen.

Aber aufgepasst!

Ein vermeintliches Schnäppchen kann schnell zu einer teuren Überraschung werden.

Vor ein paar Tagen habe ich bei einem Gutschein-Verkäufer im Internet einen Coupon gesehen der folgendes versprach " "44 statt 100 Euro - Tandem-Sprung aus 4000 Meter Höhe inkl. 10 Euro Rabatt auf ein Video vom Sprung - Dein Wertgutschein für den freien Fall"

Leichtsinnigerweise dachte ich, toll ein super Geschenk, ich kann meinen Kindern einen Sprung aus 4.000 Meter Höhe für jeweils nur 44,-- Euro schenken. Schnell gekauft, denn die Kapazitäten sind doch beschränkt.

Als ich dann endlich den Gutschein per Mail erhalten hatte, war die Enttäuschung dann doch sehr groß. Ich hatte lediglich einen Gutschein im Werte von 100,-- Euro erworben. Diesen Gutschein konnte ich zur Anrechnung bringen beim Erwerb eines Tandemsprungs. Ein Tandemsprung kostet normal 180,-- Euro. Also hätte ich nochmals 80,-- Euro bezahlen müssen, pro Kind!

Sicherlich eine EInsparung, mit der der Betreiber auch noch etwas Geld verdient, aber doch leider etwas mehr als ich gehofft hatte.

Tja und dann die freien Kapazitäten. In ein Flugzeug passen max. 8 Springer, 10 Flüge können am Tag bei guten Wetterverhältnissen gemacht werden und über 1.900 Gutscheine wurde über die Plattform verkauft.

Es war also ein voller Erfolg für die Plattform und voraussichtlich auch für den Anbieter, aber nicht für den Kunden.

Reißerisch wurde ihm ein Sprung für 44,-- Euro versprochen, bezahlen musste er aber 124,-- Euro und dann hätte er noch einen Termin finden müssen. Montag vormittag oder Mittwoch mittag ist sicherlich ohne große Probleme zu machen, aber die Abende und Wochenenden waren doch sehr schnell vergeben.

Ich habe also von meinem Widerrufsrecht gebrauch gemacht. Ich wollte es zu mindest. Per Mail sollte es gehen, ging aber nicht. Ich machte den Fehler und schickte eine Mail von meinem Büro PC und die eMail war leider nicht identisch mit der angemeldeten eMail. Es reichte auch nicht, dass ich die Gutscheinnummern kannte und auch die angemeldete Mail.

Service sieht eigentlich anders aus.

Nun versuche ich es per Snail, mit der normalen Briefpost. Ich erwarte selbstverständlich auch eine Antwort und Bestätigung per Post, denn wer will heutzutage schon eine Mail als Bestätigung

Was lernen wir daraus?


Immer auch das Kleingedruckte lesen. Wenn es zu günstig ist, dann auch dass ganz kleingdruckte zweimal lesen und suchen wo der Haken ist.

Zu Verrschenken hat sicherlich keiner was, aber seriöser können angebote schon sein.

Montag, 6. Juni 2011 - 23:17 Uhr
Inlineskates Test von Einsteigermodellen durch den RBB


Heute Abend um 20:15 lief im RBB der Test der Inlineskates für Einsteiger.

Ich hatte die Gelegenheit bei diesem Dreh mitzumachen und war einer der Tester.
Es hat riesigen Spass gemacht an dem Dreh teilzunehmen. Ein kleines Team vom RBB mit einem Tontechniker, einem Kameramann und die Redakteurin trafen auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof auf drei "Tester" vom SCC.

Das Wettter war traumhaft als wir um 11 Uhr starteten. Es war doch sehr ungewohnt vor der Kamera zu agieren und zu sprechen. Aber mit der Zeit hatte man sich mit dem Team und der Kamera angefreundet.

Gott sei dank hatten wir uns ein bisschen mit Creme vor der Sonne geschütz. Aber nach 7 Stunden in der Sonne war man dann doch ganz schön fertig.
Wir haben ein paar Kilometer auf den Rollbahnen mit den Anfänger Skates zugebracht. Wirklich Spass hat es nicht gemacht, mit den Skates zu rollen, meine Skates die ich testete waren einfach zu schlecht.

Wenn man bedenkt wieviel Kilometer wir gerollt sind und wie viel aufgezeichnet wurde, so war ich doch sehr überrascht, wie kurz der Beitrag war.
Aber der Beitrag ist sehr gut geworden. Sehr schlüssig wird über den Test und die Ergebnisse berichtet. Die Bilder sind sehr gut geworden.

Und meine Skates waren die schlechtesten. Also wirklich nicht zu empfehlen, damit macht es wirklich keinen Spass.

Nach 7 Stunden Sonne, Bewegung und frischer Luft waren wir aber alle sehr fertig gewesen.

Eine tolle Erfahrung, ein riesiger Spass.

Vielleicht bis zum nächsten Mal, danke an den RBB.

Samstag, 14. Mai 2011 - 10:34 Uhr
Ebay erhöht die Provision dramatisch

Zum 13.06.2011 werden die Verkaufsprovisionen bei eBay für alle privaten Verkäufer dramatisch erhöht.

Ebay nennt das natürlich nicht Gebührenerhöhung, sondern Gebührenangleichung. Das hört sich doch gleich viel besser an. Die Gebühren werden angeglichen, nicht erhöht.

Somit lohnt es sich für private Verkäufer immer weniger Artikel bei eBay zu verkaufen.

Wurde bei einem Verkaufspreis von 500,-- Euro bisher eine Verkaufsprivision von 26,50 Euro berechnet, so fallen nach dem 12.06.2011 Gebühren von 45,-- Euro an.

Es bleibt somit für den privaten Verkäufer lediglich die Kleinanzeigen in den verschiedenen Medien, um seine Produkte zu verkaufen.

Anscheinend bezweckt eBay hiermit, dass sich die Plattform immer mehr zu einer rein professionellen Verkaufsplattform entwickelt. Weg von der Flohmarktatmosphäre durch die eBay einmal groß geworden ist.

Als privater Verküfer lohnt es sich immer weniger, die Plattform eBay für Verkäufe zu nutzen. Rechtlich lauern schon viele Fallen und nun wird es auch noch richtig teuer.

Ich weiß nicht, ob eBay sich hiermit einen großen Gefallen erfüllt hat. Die privaten Verkäufer sind auch immer wieder die aktiven Käufer.

Dienstag, 12. April 2011 - 08:25 Uhr
eBay weiterhin im Aufwind

Das online Shopping Portal eBay ist nicht zu stoppen.

Groß geworden durch Auktionen und die Flohmarkt Atmosphäre, hat es eBay in den letzten Jahren verstanden, dieses Image abzulegen. Ebay baut immer weiter ihr Online Geschäft aus und wird zu einem der wichtigsten Shopping Portale im Internet.

so wird in diesen Tagen mit einer sehr aufwendigen Marketing Kampagne die Markenshops bekannt gemacht. Es ist nicht mehr im Focus, gebrauchte Waren zu versteigern, sondern dem Käufer ein all umfassendes Angebot zu günstigen Preisen anzubieten.

Sehr viele Marken verkaufen in sogenannten Markenshops ihre Vorjahreswaren, Returen aber auch aktuelle Mode zu sensationellen Preisen. Teilweise sind Schnäppchen mit bis zu 70% Preisnachlass möglich. Zu den bekannten Markenshops gehören unter anderem Adidas, Diesel, Fila und viele mehr. Es stehen zur Zeit mehr als 50 Markenshops zur Auswahl.
Rechnet man dann noch die Möglichkeit hinzu auch im Ausland einzukaufen, so bietet eBay eine Auswahl, die ihres Gleichen sucht. Der günstige Wechselkurs ermöglicht ein sehr preisgünstiges internationales shoppen.

Und wenn man ein paar Sachen berücksichtigt, so kann der Einkauf auch sehr sicher sein.

Freitag, 1. April 2011 - 07:05 Uhr
Geschwindigkeitsbeschränkung für Skater in Berlin

Nach neusten Informationen aus der Verwaltung, soll auf den Trainingsstrecken in Berlin eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Skater und Radfahrer eingeführt werden.

Erste Tests auf dem Kronprinzessinnweg mit 10 km/h haben drastische Reduzierungen bei den Unfallzahlen ergeben. Die Geschwindigkeitsbeschränkung wurde dort schon in der letzten Woche getestet.

Die Beschränkungen wurden nun auch auf der Ostkrone eingeführt. Ein Training ist somit nur noch mit eingeschränkter Geschwindigkeit möglich. Höchstgeschwindigkeit ist nun nur noch bei Straßenrennen oder in gesonderten Trainingsorten auf der Eisbahn in Wilmersdorf oder im Sportforum Hohenschönhausen möglich.

Die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt ab sofort, ab dem 1.4.2011

Donnerstag, 31. März 2011 - 07:58 Uhr
Saturn und Mediamarkt betreiben Onlineshops

Jahrelang wurde bei dem größten Elektro Händler Europas gestritten. Bisher gab es keinen Onlineshop der Media- und Saturn Märkte.

Nachdem sich die einzelenen Gesellschaften / Geschäfte geeinigt hatten, gab es immer wieder Softwareprobleme.

Nun hat die Media Markt Gruppe den Onlinehändler Redcoon erworben. Dieser Onlinehändler erzielt ein Umsatz von ca. 300 Mio Euro und soll profitabel arbeiten.

Redcoon wurde von einem ehemaligen Mediamarkt Manager gegründet.

Mittwoch, 30. März 2011 - 13:00 Uhr
Schlimme Schlappe für Internet-Abzocker

Das Amtsgericht in Frankfurt am Main hat den Internet Abzockern eine böse Schlappe bereitet. So hat das Gericht es als unzulässig empfunden, den Download von normalerweise kostenloser Software mit dem Eingehen eine 1 oder 2 Jahres Abo zu verbinden. ein Mehrwert, der dieses Abo rechtfertigt, wurde vom Gericht nicht gesehen.

Somit weht den Abo Fallen Betreibern ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Waren bisher die Preise sehr gut versteckt undteilweise getarnt, so reicht es auch nun nicht mehr aus, etwas offensichtlicher auf das Abo hinzuweisen.

Dies trifft vor allem die Firma Content4U GmbH, die mit sehr vielen Abofallen im Internet vertreten ist. Nach einer Sendung von Akte 20.11 haben die Abofallen Betreiber Rechnungen von täglich 2 Mio Euro erstellt gehabt.

Hoffentlich wird nun diesen Geschäftspraktiken der Saft abgedreht.

Ältere Beiträge

Anmelden



Atomkraft nein Danke

Nach den Vorfällen in Japan muss man umdenken 



Druckbare Version